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Evolution oder Schöpfung? - reine Glaubenssache!

Liebe Kinder, der folgende Artikel kann euch eine Hilfe in der Schule sein.
Liebe Erwachsene - vielleicht ist es auch für euch interessant

(aktualisiert am 12.2.2009)

Ein (etwas lange geratenes) Vorwort

Die Evolutionstheorie ist eine THEORIE – wie es der Name schon sagt. Das heisst, niemand kann beweisen, dass es so passiert ist. Aber - alle die nicht an Gott glauben, brauchen eine andere Erklärung dafür, weshalb es die Welt, Pflanzen, Tiere und Menschen gibt. Und diese Menschen glauben an den Zufall. An - wie sie sagen - die Evolution. Sie glauben so fest daran, dass sie ein Problem damit haben, wenn jemand sagt, er glaube nicht an die Evolution. Für die Zufall-Gläubigen ist die Evolution eine bewiesene Sache und alles andere Dummheit. Doch, die Evolution lässt sich auch nicht beweisen. Sie ist einfach ein Erklärungsversuch für unsere Existenz unter der Annahme, dass es keinen Gott gibt. Ein paar - sehr wesentliche - Einwände zu diesem Erklärungsversuch gibt es aber.

Warum ist die Evolution ein derart “schwieriges” Thema in der Schule?. Vielleicht deshalb, weil wir die Frage beantworten müssen, ob wir von Gott geschaffen oder durch "dummen Zufall" entstanden sind. Es gibt Menschen welche verunsichert sind, wenn ihnen jemand sagt, er/sie glaube dass Gott die Welt erschaffen hat. Manche werden aus ihrer Unsicherheit heraus auch agressiv und fordern dann nach Beweisen, sagen vielleicht, “in so und so vielen Tagen kann die Welt nicht erschaffen worden sein, das beweist doch schon die Altersbestimmung von Gesteinsproben...”. Solche und andere Aussagen beweisen aber nichts. Denn wenn es einen Gott gibt, dann steht dieser über den Menschen - und über unseren Naturgesetzen. Und wenn es ihm “Spass macht”  (ich glaube durchaus, dass unser Gott Humor hat) dann kann er auch eine Erde “mit Geschichte” schaffen. Also eine Erde, die alt aussieht, obwohl er sie “erst gerade” geschaffen hat.

Mit dieser Aussage möchte ich den Horizont aufzeigen, welchen wir als Christen haben. Wir glauben: Für Gott ist nichts unmöglich. Also wird er uns wohl nur mitleidig zuschauen, wenn wir wieder mal versuchen, ihn in eine Schublade zu stecken weil wir denken, da passe er hinein.

Ein kleiner Ausflug in die Bibel; 1. Korinther 1,22-25. Paulus schreibt:
Während die Juden Zeichen fordern und die Griechen Weisheit suchen, 23 verkündigen wir Christus den Gekreuzigten - für die Juden ein Ärgernis, für die Heiden eine Torheit, 24 für die aber, die berufen sind, Juden wie Griechen, Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. 25 Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.

Es ist nur allzu menschlich, dass wir Beweise wollen (wie es hier heisst, während die Juden Zeichen fordern, also etwas wie einen sichtbaren Zauber) oder dass wir es gerne haben, wenn etwas wissenschaftlich klingt (...und die Griechen Weisheit suchen).  Die Bibel bietet keines von beidem. Wir treten nicht an, um etwas zu beweisen. Wir glauben einfach an Gott, an Christus. Und dieser Glaube gibt uns Kraft. Durch diesen Glauben erleben wir Gottes Gegenwart. Durch diesen Glauben wissen wir, dass für Gott nichts unmöglich ist. Doch wer diesen Schritt nicht macht, es nicht wagt, an die Gegenwart Gottes zu glauben, für den bleibt Gott ein Ärgernis, eine Torheit.
 

Wir haben also keinen Beweis dafür, dass Gott die Erde und uns geschaffen hat. Was können wir denn antworten, wenn wir nach Beweisen gefragt werden? “Beweisen sie mir zuerst die Evolution”. Keine Sorge, das geht auch nicht. Glaube bleibt Glaube, ob an den Zufall oder an Gott.

Nur nochmal zur Erinnerung: Erwarte kein Verständnis von einem an den Zufall glaubenden. Ihre Versuche die Schöpfung mit Gott zu verstehen scheitern. Denn sie denken, Gott sei an unsere Naturgesetze gebunden, er sei “auch nur ein Mensch”. Doch wir glauben, dass Gott die Welt und mit ihr die Naturgesetze erschaffen hat. Er steht darüber. Und deshalb gelten diese Grenzen für Gott nicht.

Es gibt auch Erklärungsversuche für die Evolution mit Gott. Manche Menschen sagen dann zum Beispiel, Gott hätte die Evolution gesteuert. Das wird “intelligent design” genannt.

Jedem ist freigestellt zu glauben was er/sie möchte. Doch für mich lohnt es sich nur, an einen Gott zu glauben, wenn er auch die Kraft und Macht hat, die ganze Welt, die Pflanzen, Tiere und Menschen zu erschaffen, so wie er es in seiner Phantasie erdacht hat. Und ich glaube an diesen Gott der über allem steht und der uns das Leben geschenkt hat. An diesen Gott, der allmächtig ist, der eine Welt in so vielen oder so wenigen Tagen schaffen kann, wie es ihm passt. Ich glaube an diesen Gott, der sich nicht schubladisieren und hervorholen lässt, wenn es uns passt.

Leider bewahrt uns unser Glaube nicht davor, die Evolutionstheorie lernen zu müssen. Als mich meine Tochter fragte, was sie der Lehrerin denn sagen sollte, antwortete ich: ”Sag ihr, du wirst die Evolutionstheorie lernen, weil sie zum Schulstoff gehört, aber du glaubst, dass Gott die Welt erschaffen hat.”

 

Die Fehler in der Evolutionstheorie

Mikroevolution ist bewiesen, die Makroevolution lässt sich nicht beweisen

Mikroevolution heisst, dass sich Tiere an veränderte Lebensbedingungen anpassen können, etwa dass sich die Flügel von Schmetterlingen verändern oder Tiere ihre Nahrung umstellen und sich dazu auch noch die Schnabelform eines Vogels ändern kann. Genau das hat Darwin beobachtet. Doch deshalb wird aus einem Schmetterling kein Käfer. Die Makroevolution (dass aus toter Materie Einzeller entstehen, aus diesen komplexere Lebewesen und zum Schluss gar Menschen) lässt sich damit nicht beweisen. Auch nicht mit den vielen gefundenen Skeletten von Menschen und Tieren. Man kann zwar manchmal  Skelette scheinbar logisch aneinander reihen. Doch je mehr Fossilien (versteinerte Überreste) gefunden werden, desto mehr Verwirrung entsteht, weil sie nur immer wieder neue Fragen aufwerfen.
 

Zufällige Bildung von Lebendem aus totem Material ist nie erwiesen worden

Leben heisst fortpflanzen. Eine Zelle teilt sich, ein Tier, eine Pflanze reproduziert sich. Irgendwann hätte sich gemäss Evolutionstheorie aus einem Gemisch chemischer Stoffe zufällig eine lebensfähige Zelle zusammen fügen müssen. Ich las mal einen schönen Vergleich dazu; man kann es sich etwa so vorstellen, als wenn ein Wirbelsturm über einen Schrottplatz fegt und zufälligerweise all die Teile die da herum liegen zu einem voll funktionierenden Jumbo Jet zusammenfügt. Doch selbst wenn das geschehen würde, wäre da noch ein Problem. Eine Zelle genügt ja nicht. Da müssen ja ziemlich viele Zellen, dazu noch unter lebensfreundlichen Bedingungen zusammenkommen, damit nicht im nächsten Moment gleich wieder alles ausgelöscht wird. Wenn man diesem Problem versucht, mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen für die Entstehung dieser ersten Zellen, geschweige denn der weiteren “Evolution” auf den Leib zu rücken, bekommt man Zeiträume, die weit über dem Alter liegen, welche selbst Evolutionsforscher unserer Erde zugestehen.

Berühmte Vertreter der Evolutionstheorie haben keine Erklärung dafür, wie es trotzdem sein konnte. Ihr einziges “Argument” ist, dass wenn es nicht passiert wäre, es uns heute nicht gäbe. Ein Bekenntnis, dass es keinen Beweis dafür gibt, sondern dass sie es einfach glauben.

 

Ein Schlusswort

Bei diesen zwei Beispielen möchte ich es belassen. Sicher findet man weitere Gründe die gegen die Evolution sprechen. Doch all das kann nur zum Nachdenken anregen, denn: Gott kann man nicht beweisen, man kann ihn aber erfahren und spüren. Das lesen wir auch in der Bibel. Paulus bringt es auf den Punkt in Römer 1, 20: “Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, so dass sie keine Entschuldigung haben.”

Und später im Text liefert Paulus auch die Erklärung, warum viele nicht an Gott glauben können: “Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüssigen und der kriechenden Tiere.”

Doch dürfen wir nicht dem Irrtum verfallen, nun “erleuchtet und etwas Besseres zu sein”. Die Bibel spricht eine klare Sprache, wenn es um den Glauben geht. Glauben zu dürfen ist eine Gnade Gottes und kein Grund, Stolz zu sein. Es ist aber bestimmt ein Grund, dankbar zu sein für Gottes Schöpfung und verantwortlich damit umzugehen. Wer an Gott glaubt weiss, jeder Mensch ist besonders und jeder Mensch ist von Gott geliebt – ob er glaubt oder nicht.

MM, 2005-02-09 / 2009-02-12