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2008-07-27, 10:00 Gottesdienst Die Königin von Saba Gold, Gold. Dr König Salomo hät nüme gwüsst wohi mit däm Gold. Zum Bispil hät er einigi Hundert Schild us Gold mache und im Thronsaal ufhängke lah. Dr Salomo hett kei Staatsbank gha. So hett er dr Not-Batze vom Staat Israel in sim Regiärigsgebäude uuf'bewahrt. Das isch sini Devise'reserve gsi. En prunkvolle Königshof isch en tüüre Betrieb. Em Salomo sin Vater, dr König David, der hett no Länder eroberet. Vo de eroberte Länder hett er sich denn Tribut zahle lah. Dr König Salomo isch kain Eroberer gsi: Er hett ghürotet. Us allne Regione vom Königriich, wo sin Vater zsäme'eroberet hett, hett sin Sohn Ehefraue und Näbe'fraue zsäme'ghürotet. Das isch politisch effizient gsi und finanziell uuf'riibend. Wo dr König Salomo gstorbe isch, hett sin Sohn Rehabeam Kasse'sturz gmacht. Er hett gmerkt, dass er nüme flüssig isch. Wil dr Rehabeam gliich luxuriös hett wele läbe wiä dä Bapi, hett er müse Iinahme generiäre: Er hett d Stüüre massiv erhöht. 10 vo de 12 Provinze hend uf das abe es aiges, billigers Königriich gründet: s Stüür'spar-König'riich Israel. Em Rehabeam sind nur d Soldate und s Stüür'ufkomme vo zwei vo de zwölf Provinze blibe: vo Benjamin und vo Juda. Wo sich das unter de Nachberländer ume'gsproche gha hett, sind d Aegypter cho und händ Jerusalem plünderet. Di goldige Schilder usem Thronsaal hend si mitgnoh. Dr wirtschaftlich Zuästand im Mini-Königrich Juda isch so schlecht gsi, dass d Aegypter uf e militärischi Bsetzig verzichtet hend. Si sind wider gange. Als Ersatz für di goldige Schild hätt dr König Rehabeam denn Schilder us Bronze im Thronsaal uuf'hängke lah.
Liäbi Gmaind, eso isch es use'cho: Bronze statt Gold imene militärisch bedütigs'lose Schrumpf-König'riich. Aber anstatt uf dr ärmlichi Fortgang vo dr Gschicht z luäge, betrachted mir hüt en früan'rigi Episode. Mir werfed en Blick in dr Königs'hof vom Salomo zu däre Ziit, wo no alles Gold gsi isch, wo glänzt hett. Do isch Bsuäch cho, vo wiit. E Bsuächerin isch uf Jerusalem g'raist. Si hett öpis wele lerne. Si hätt öpis wele in Erfahrig bringe. Hüt würd mer däm Typus Touristin "Bildigs'raisendi" säge. Ihre Name isch in dr Bible nöd uuf'g'schribe, dä hätt si au nöd hüfig brucht, wil si eh mit "Ihre Majestät" aa'g'sproche worde isch. Si isch Königin gsi - d Königin vo Saba. Im folgende Gebät im Wechsel gahts um Riich'tum. Ich han s in dr Spital'kapelle in dr Reha-Klinik Wald g'funde. (Ich bitte d Gmaind, sich z erhebe.) Ich hatte Gott um Kraft gebeten, damit ich zu Erfolg gelange. Er hat mich hilflos werden lassen, damit ich lerne, demütig zu gehorchen. Ich hatte Gesundheit erbeten, um Grosses zu leisten. Er hat mich gebrechlich werden lassen, damit ich Besseres vollbringe. Ich hatte Reichtum erbeten, um glücklich zu werden. Er hat mich arm werden lassen, damit ich weise sein kann. Ich hatte Macht erbeten, um bei den Menschen angesehen zu sein. Er hat mich in Ohnmacht geführt, damit ich Sehnsucht nach Gott empfinde. Ich hatte um Dinge gebeten, die mein Leben erfreuen. Ich habe das Leben erhalten, damit ich mich über alle Dinge freuen kann. Ich habe um Freunde gebeten, damit ich nicht einsam bin. Es ist mir ein Herz geschenkt worden, damit ich meine Brüder und Schwestern liebe. Ich habe nichts von dem bekommen, worum ich betete. Aber alles, was ich erhoffte, ist mir geschenkt worden. Fast gegen meinen eigenen Willen wurden meine unausgesprochenen Gebete erhört. Unter allen Menschen bin ich der am reichsten Beschenkte. AMEN.
Erläuterungen für den folgenden Predigttext 1 Kikkar = ca 34,2 kg (120 K = ca 4,1 t) Almuggimholz: ? Gewürznelkenbaum (Indien, Indonesien) Ofir: Somalia oder Eritrea, am Horn von Afrika 1. Könige 9,26-28 (26) Und in Ezjon-Geber, das bei Elot liegt, am Ufer des Schilfmeers im Land Edom, baute König Salomo Schiffe. (27) Und auf den Schiffen sandte Chiram seine Diener aus, Seeleute, die das Meer kannten, zusammen mit den Dienern Salomos. (28) Und sie kamen nach Ofir, und von dort holten sie Gold, vierhundertzwanzig Kikkar, und brachten es König Salomo. 1. Könige 10,1-13 Die Königin von Saba. (Salomos Reichtum) (1) Und die Königin von Saba vernahm die Kunde von Salomo, die dem Herrn zum Ruhm gereichte, und kam, um ihn mit Rätseln auf die Probe zu stellen. (2) Und mit sehr reichen Schätzen kam sie nach Jerusalem, mit Kamelen, die Balsam trugen und sehr viel Gold und Edelsteine. Und sie kam zu Salomo und sagte ihm all das, was sie sich vorgenommen hatte. (3) Und Salomo beantwortete ihr alle ihre Fragen; nichts war dem König verborgen, es gab nichts, auf das er ihr keine Antwort hätte geben können. (4) Als aber die Königin von Saba die Fülle der Weisheit Salomos sah und das Haus, das er gebaut hatte, (5) und die Speisen auf seinem Tisch, die Sitzordnung seiner Diener, die Aufwartung durch seine Diener und ihre Gewänder, seine Getränke und sein Brandopfer, das er darzubringen pflegte im Haus des Herrn, verschlug es ihr den Atem. (6) Und sie sagte zum König: Was ich in meinem Land über deine Worte und über deine Weisheit gehört habe, hat sich als wahr erwiesen. (7) Ich habe den Worten keinen Glauben geschenkt, bis ich hergekommen bin und es mit meinen eigenen Augen gesehen habe. Und sieh, nicht einmal die Hälfte ist mir berichtet worden: Du hast mehr Weisheit und Reichtum, als die Kunde sagt, die ich gehört habe. (8) Wohl deinen Männern, wohl diesen deinen Dienern, die ständig vor dir stehen, die deine Weisheit hören! (9) Gepriesen sei der Herr, dein Gott, der Gefallen an dir gefunden hat und dich auf den Thron Israels gesetzt hat! Weil der Herr Israel für alle Zeiten liebt, hat er dich als König eingesetzt, damit du Recht und Gerechtigkeit übst. (10) Und sie gab dem König hundertzwanzig Kikkar Gold und sehr grosse Mengen von Balsam und Edelsteine. Nie wieder ist so viel Balsam ins Land gekommen, wie die Königin von Saba König Salomo gegeben hat. (11) Auch brachten die Schiffe Chirams, die Gold aus Ofir trugen, sehr grosse Mengen von Almuggimholz und Edelsteine aus Ofir. (12) Und aus dem Almuggimholz machte der König Holzverzierungen für das Haus des Herrn und für das Haus des Königs, dazu Leiern und Harfen für die Sänger. Bis auf den heutigen Tag ist nie wieder so viel Almuggimholz gekommen oder gesehen worden. (13) Und König Salomo gab der Königin von Saba, was immer sie sich wünschte und erbat, abgesehen von dem, was Salomo ihr in seiner königlichen Grosszügigkeit sonst noch gegeben hat. Dann kehrte sie zurück und ging in ihr Land, sie mit ihren Dienern. (14) Und das Gewicht des Goldes, das in einem einzigen Jahr zu Salomo kam, betrug sechshundertsechsundsechzig Kikkar Gold, (15) nicht gerechnet das, was von den umherziehenden Handelsleuten kam und vom Gewinn der Kaufleute, von allen Königen der Wüste und den Statthaltern des Landes.
Liedvortrag zum Thema "Reichtum" (Studioaufnahme zu finden auf der Best of von Arno und Andreas): Reich. Du machst mein Leben wirklich reich und gut. Mit einem Gut, das zu erreichen sich lohnt, und dessen Wert sich ständig vermehrt - mit jedem Menschen, der mich prägt, der mich liebt und erträgt: Ich bin reich. Manche Begegnung macht mich reich und froh. Wenn mich beeindruckt, wie ein anderer lebt, dann lern ich viel und komme dem Ziel ein gutes Stück näher: Bin überreich beschenkt mit soviel Kapital, weil Du, mein Gott, mir liebevolle Freunde gibst. Wie sich das weisse Licht in bunte Farben bricht, so seh in vielen Menschen ich auch dein Gesicht. Ruhig. Tragende Treue macht mich ruhig und frei, wenn mir ein Mensch trotz meiner Fehler vertraut, mich hinterfragt durch das, was er sagt, und dennoch fest bei mir bleibt, meine Aengste vertreibt: Ruhig. Solche Gemeinschaft macht mich ruhig und stark. Es gibt mir Kraft, dein Wort von Freunden zu hörn; bin fasziniert, bin persönlich berührt, dass Du, Gott, so nah bist: Bin überreich beschenkt... ...seh ich in vielen dein Gesicht.
Liäbi Gmaind, Feriä-Reise hend en bestimmte Zweck: mer wil sich erhole, abschalte. Das chan mer mache mit dolce far niente. Oder mer chann das mache, indem mer sich noi programmiärt, gezielt uf anderi Gedanke chumt. Statt fuul an Strand ligge wählt mer denn e Bildigs'reis. Uf diä Idee isch vor ca 2950 Jahr d Königin vo Saba cho. Si hett wele öpis lerne. Im Usland. Konkret hätt si wele öpert teste. Gerüchte'wiis hett si vernoh, dr König vo Israel seigi weise. Weise? Gschid uf e praktischi Art, und fähig, sini Gedanke mit'z'teile. Im persönliche Gspröch findet mer am Beste use, ob öpert sim Image entspricht, weise z sii. Also isch si gange, d Königin vo Saba, zum gschider werde, uf ihri Bildigs'rais. Ich las mich belehre, wenn s anderst isch: nach mine Nachforschige isch d Königin vo Saba s erste Staats'ober'haupt vo dr Menschheitsgschicht, wo uf e reini Bildigs'rais gange isch. Zum Vergliich, dr Alexander der Grosse hett als reise'lustig und gwundrig gulte. Diä Länder, won er bereist hett, hett er aber ali eroberet. Dr Alexander der Grosse isch also kein Bildigs'raisende im hütige Sinn gsi, wo nur luäget und wo das stah laht, won er aatrifft. En andere Fall, die chinesische Kaiser hend mehrfach Expeditione in Pazifik entsandt zum mit Schiff die Inseln der Seligen finde. Aber kein chinesische Kaiser wär so lebens'müäd gsi, zum selber uf es Schiff stiige, wo die Inseln der Seligen suächt. Diä Kaiser hend zwar uf en Art Bildigs'raise gsponsort, selber sind si kai Bildigs'reisendi gsi. Zruck zur Königin vo Saba. Dokumentatione gseht mer hüt im Fernseh am ehndschte als Doku-Drame, das heisst: mit nach'g'spilte Szene. Da würdi mer gseh, wi si usgseht, diä Dame. Und da hätted d Macher vo some Doku-Drama es Problem: Isch si en Araberin oder isch si en Afrikanerin? Zur Ziit vom Salomo hetts es Königriich vo Saba gee, wo mer im Yemen lokalisiärt. Saba hett Handelsbezüchige mit Afrika unterhalte und vermuätlich Handelsstützpünkt uf em afrikanische Kontinent g'ha. So gseh wär d Königin vo Saba e Yemenitin gsi. Allerdings gits in dr Usleggigs'gschicht vom alte Testament e Tradition, wo s Hoheliäd vom Salomo mit em Bsuäch vo dr Königin vo Saba verbindet. Im Hoheliäd Kapitel 1, Vers 5 sait d Frau: "Dunkel bin ich und anmutig". Je riicher e Frau damals gsi isch, desto weniger hätt si müse unter dr Sunne schaffe, und desto bleicher isch folglich ihri Huut gsi. Diä einte Us'leger säged, diä Frau kokettiäri mit ihrer ländliche, sozial niedrige Herkunft, so nach em Motto: ich bin zwar es Landei, aber ich bin schön. Di schwarze Jude vo Amerika hend allerdings in dr Zit vo dr Bürger'rechts'bewegig druf hii'g'wise, dass mer statt "dunkel und anmutig" au "schwarz und schön" übersetze chan. "Black is beautiful", "Schwarz isch schön", dr Kampf'ruäf vo dr schwarze Bürgerrechts'bewegig in Amerika isch es Bibelzitat. Hohe'liäd 1, Vers 5. Dass d Königin vo Saba nöd eifach sunneverbrennt, sondern schlicht und ergrifend schwarz gsi seig, diä Theorie hett scho vor em Läbe vo Jesus zur Ziit vom Alte Testament existiärt. Zwei gschichtliche Bsunder'heite spreched defür: d Existenz vo dunkelhütige äthiopische Jude us vor'christlicher Ziit isch di aint Bsunder'heit. Die letzte 110'000 vo de sogenannte Falaschas, de schwarze Jude us Aethiopiä, sind vor öpe 20 Jahr uf Israel iigwanderet. Di zwait gschichtlich Bsunderh'heit isch s heilige Buäch, wo di äthiopische Christe zuäsätzlich zur Bible hend. Es heisst Kebra Nagast. In dem Buäch wird brichtet, dass s äthiopische Königs'huus uf dr Sohn vom König Salomo und d Königin vo Saba zruckzfüähre isch. D Königin haisst in däm Buäch Makeda, ihre Sohn vom Salomo heisst döt Menelik. Im Buäch Kebra Nagast wird usserdäm beschribe, dass dr Sohn später emol d Original-Bundeslade mit de 10 Gebot uf Aethiopiä mitgnoh heig, unter Hinterlassig vonere Kopie. Wenn mer ali verwunderliche Detail emol uf d Siite schiäbt, bliibt zumindest d Möglichkeit, dass d Königin vo Saba e Schwarzi gsi isch. Liäbi Gmaind, Rätsel sind öpis Schöns. Umso ärgerlicher isch es, dass in dr Bible d Rätsel gar nöd uuf'g'schribe sind, wo d Königin em Salomo gstellt hett. Es wird nur erwähnt, dass d Antworte vom König zur volle Z'fride'heit vo dr Königin erfolgt sind. Was noch'her chummt, isch d Belohnig. Dr Salomo bechummt Gold et cetera. Das isch lang'wilig... Wiso säg ich dem "lang'wilig"? Wenn dr König Salomo irgend'wenn KAI Gold brucht hett, isch es döt gsi, wo ihm d Königin vo Saba 4 Tonne vo dem Edel'metall ver'macht hett. Zu däm Ziit'punkt isch einer'siits dr Gold'import per Schiff in vollem Gang gsi. Und anderer'siits händ di unter'worfene Stämm und Völker im israelitische Riich sich no guät an dr brutali Vater vom Salomo möge erinnere, dr König David, wo s Riich Israel zsäme'eroberet hett. Drum hend si em Nachfolger vom David, em Salomo, "freiwillig" Stüüre zahlt. In Form vo Gold. Uf das, wo d Königin vo Saba ihm gschänkt hett, isch dr Salomo finanziell nöd aa'g'wise gsi. So vil Gold hett er gar nüme chöne uus'gee. Er isch zwunge gsi, das gelb-glänzende Material z horte. Es git no en anderi Siite, wo mer mit Geld nöd richtig vergliiche chan: em Salomo hett sich endlich emol d Glegeheit bote, z zeige, was er hett: Vor de prüafende Auge vo dr Königin hett er sini Minister und sis Personal chöne Männli chlopfe lah (= salutieren). Er hett chöne zaige, was bi ihm im Palast uf dr Tisch chummt. Und dr frisch bauti Tempel - mitsamt de grosszügige Opfergabe - hett er sim Gast ebe'falls präsentiärt. Dänked si an diä Fernseh'werbig, wo sich zwai Schuäl-Kamerade als Erwachseni wider'gsehnd: dr ainti zaigt em andere Foti und sait derzuä "Mein Auto, mein Haus, meine Yacht", und dise nimmt denn sini Foti füre und antwortet "Mein Auto, mein Haus, meine Yacht". Isch doch schön, wenn mer e chli blöffe (= angeben) chan! Nachdem dr Salomo diversi Gschenk entgege gnoh hett, tritt er selber als Schenkende uuf. Mer cha sich über'legge, was für Motivatione da e Rolle gspilt hend? Vilicht isch es aifach echti Gross'zügigkeit, also, es isch möglich, dass dr Salomo en generöse Typ gsi isch. Das chan über'gah in Verschwendigs'sucht. Denn wär d Königin eifach d Empfängerin gsi vo däm, wo dr Salomo us Ueberdruss und Grösse'wahn hett wele los'werde. Ich möcht aber nöd vergässe, dass dr König weise gsi isch. Folglich hend vilicht fiineri Gründ mit e Rolle gspilt. Zum Bispil Dankbarkeit für dr unerwarteti, über'raschendi und hoch'will'kommeni Bsuäch. Wenn mer an dem Rädli no e chli schrüblet, chönnti's e Risiko'entschädigung gsi si, dass dr Salomo dr Königin öpis schänkt. Si hätti chöne unter'wägs uus'g'raubt wärde oder schlimmer. In ihrer Abwese'heit cha's dihai en Putsch gee. Vilicht hett dr König vo Israel mit sine Gschenk wele An'erkennig und Bewunderig für s Risiko zeige, wo d Königin vo Saba uf sich gnoh hett. Uebrigens, wo si ihri Gschänk becho gha hett, isch ihre dr Hei'wäg erst bevor'g'stande. D Königin vo Saba isch unerwartet und überraschend in Jerusalem erschine. Und si isch hochwillkomme gsi. Wer sich mit Theologie'gschicht befasst hett, chönnti da an Basler Theolog Karl Barth denke. Sinere Meinig nach chumt s Evangelium "senkrecht von oben". Diä Formuliärig hett dr Karl Barth nur akzentuiärt, nöd erfunde: "Alles Gute kommt von oben" sait bereits dr Volks'mund. Dr Barth hett dodrmit wele säge, dass es für d Erlösig vom Mensch kei Aa'chnüpfigs'pünkt in üserer Welt git. Gott isch nöd zwunge, zu ois z cho, wil mir irgendwiä doch no en reine Kern hätted, wo aa'züchend wirkt. Di dialektisch Theologie sait, dass Gott zu üs chummt, wil er das frei'willig möcht. Sicher gits im alte Testament immer wider Hoffnige, Erwartige, Sehnsucht nach dr Aawese'heit vo Gott. Aber es git niäned es Zauber'mittel, wiä mer diä Erwartige erfülle, d Sehnsucht stille chan. Di menschlich Unvollkommeheit isch nöd ufwärtskompatibel mit Gott. Dass Mensche d Aakunft vom Erlöser erwarted, heisst nöd, dass dr Erlöser wäge däm er'schiine muäs. Dass er chummt, isch Gnad. Es isch dr Entscheid vo Gott, in üsi Welt z choo. Insofern isch dr Bsuäch vonere reise'lustige, gschide, wage'muätige Frau bimene wiit entfernte König es Sinnbild für di göttlich Gnad. Obwohl si historisch en Mensch us Fleisch und Bluät gsi isch, hett mer si als Verkörperig vo dr Weisheit gseh, wo em König Salomo gschenkt worde isch. So ernüächternd das tönt: di gschenkt Weisheit isch öpis Fremds. Si chummt, bildlich gsproche, us eme sehr wiit entfernte Land. Wer vo dr Weisheit gfunde wird, gspürt über'raschendi Gnad. AMEN.
Fürbitte im Wechsel mit Gemeindestrophe RG 813 "Ubi caritas" (Uebersetzung: Wo Mildtätigkeit ist und Liebe, wo Erbarmen ist, da ist Gott.) (Kinderkrebshilfe - Kollektenziel) Vater im Himmel, mir bitted dich für d Empfänger vo oiserem Kollekte'ziel, der Kinderkrebshilf. Bitte bis du bi de erkrankte Chind, und bi de Eltere, wo mit'betroffe sind. Ubi caritas et amor, ubi caritas, deus ibi est. (Israelsonntag - Kirchenjahr) Hüt isch im Chile'jahr dr Israel'sunntig. Gott, bitte schänk du em Nahe Oste Fride. Erhalt du dim Volk d Existenz, und schaff du in de arabische Staate echti Demokratiä. Ubi caritas et amor, ubi caritas, deus ibi est. (Angehörige von Verstorbenem - Abkündigung) Gott, Herr über Läbe und Tod, in dr vergangene Wuche hend mir Abschied gnoh vom Herr ... . Mir bitted dich für sini Angehörige. Ubi caritas et amor, ubi caritas, deus ibi est. (medizinisches und therapeutisches Personal - persönlich) Himmlische Vater, z'letzt bitte ich dich für s medizinische und therapeutische Personal und für di Aa'gstellte in de Spitäler, de Reha-Klinike und an oiserem Wohn'ort. Si leisted wert'volli Arbet. Schänk du ihne Geduld und Kraft! Ubi caritas et amor, ubi caritas, deus ibi est. Amen.
1Eingangsspiel 2Gruss 3Lied RG 723,1-2.14-18 "Ich singe dir mit Herz und Mund" 4Intro zum Predigtthema 5(stehend / im Wechsel) Gebet (Text auf Blatt) 6Predigttext 1. Könige 9,26-10,15 7Liedvortrag "Reich" (Text auf Blatt) 8Monatslied RG 652,1-2.1-2 "In dir ist Freude" (deutsch und französisch: sprachlicher Reichtum) 9Predigt 10Zwischenspiel 11(stehend) Fürbitte (im Wechsel mit RG 813 "Ubi caritas") 12Lied RG 685,1-5 "Schönster Herr Jesu" 13Abkündigung 14Leidstrophen RG 554,3.6 15Kollekte: Kinderkrebshilfe 16Mitteilungen: Chilekafi. Dank für Anteilnahme. 17Lied RG 828,1-4 "Gib uns Frieden jeden Tag" 18(stehend / gemeinsam) Unser Vater 19(stehend) Segen 20(sitzend) Ausgangsspiel
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