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2007-12-09, 17:00 Fiire mit Chline
2. Advents-Sonntag
Fiire mit Chline Team Mägenwil

Ökumenischer Gottesdienst für Kinder, Familien und Erwachsene in der
Loreto Kapelle Mägenwil

“Die Weihnachtsgeschichte - erzählt von einem Fuchs”

1. Eingangsspiel

2. Begrüssung

Liebe Chindä, liäbi Elterä und Erwachseni

Im Buch Jesaja, gschribä vili hundert Johr vor Jesu Geburt läsed mir:

D'Sunnä söll nümä dis Liecht si am Tag und dä Glanz vom Mond söll dir nümä lüchtä, sondern dä Herr wird dies ewigä Liecht und din Gott wird din Glanz sii (Jesaja 60,19)

Mit däne Wort möcht ich eu alli ganz härzlich zu üsere Adventsfiir do i der Loretto Kapelle in Mägewil begrüesse.

Mir erläbed in däre chalte Ziit wo's früe dunkel wird, öppis vo däm Glanz und vo dem ewige Liecht wo dä Jesaja vorusgsait hät. Denn är hät gsait, dass Jesus üs häll schinä und vo inne warm gäh wird, au wenn mir kei Sunnäliecht händ, wo üs wärmt.

Das dünkt mi, isch es bsunders schöns Bild in däre Johreszit. Dusse isch es chalt und nass und dunkel, aber überall bränned Chärzli und Liechtli überall wird die Dunkelheit durchbrochä und seit üs – jedes Johr wieder – i dere Dunkelheit isch öppis Wunderbars passiert. Jesus isch uf d'Wält cho und hät üs Liecht brocht wo immer lüchtet, Liecht wo üs warm git in üsem Härze. Und so dänk ich, isch es wie es Glück, dass grad bi üs i der Schwiiz, mir die vilä Liechtli, schön gschmücktä Hüser und Gärte und feine Düft vo Wiehnachtsguetzli dörfet gnüsse, wenn's susch verusse doch chalt und dunkel wäri. So händ au mir es stückli immer wiederkehrendi, ebe ewigi, Hoffnig wo sich um Wiehnachte bsundrigs zeigt.

Wie di Gschicht vom Hauptdarsteller – vo Jesus – uf däre Erde aagfange hät, wämer hüt drum ghöre, und das uf e bsundrigi Art und Wies. Verzellä tut sie eus nämlich en Fuchs, wo alles ganz gnau beobachtet het. Wer die Beobachtigä denn nochläse möchti, cha das übrigens i der Bible, im zweite Kapitel vom Lukas Buech tue.

Doch vorher wämer üs no mit eme gmeinsame Lied iistimmä. Mir singed die Strophe 1 und 2 vo "Mir singed voll Freud – sisch wieder Advent"

3. Lied "Mir singed voll Freud", Strofen 1&2

4. Geschichte

fuchs-weihnacht-erste 

... “Die Weihnachtsgeschichte - erzählt von einem Fuchs”, ISBN 3-7893-7989-1 ...

aus copyright Gründen zeige ich hier nur das erste und das letzte Bild.

Wir haben jedem Kind ein kleines Büchlein mit nach Hause gegeben.

fuchs-weihnacht-letzte 

5.  Lied: Ihr Kinderlein kommet

6. Vertiefung: "Was wünschen wir Jesus und anderen"

De Fuchs het Jesus nüt geh chöne, er hät em aber Guet's gwünscht. Guets wünsche isch wie öpper Segnä – isch wie bi Gott für öpper Bitte. Das chömer alli. Mir chönd gueti Wünsch vor Gott bringe und er ghört si, sogar wänn mir nöt wüssed, was für Wort mir näh wend. Wenn mir uf sin Geischt losed, denn seit er eus i de Bible (Römer 8,26): Wenn mir nöd wüssed, was mir sölled säge, so vertritt üs sin Geischt mit unussrpächliche Süfzger.

Was heisst jetzt das für eus? Mir dörfed alli äs Chärzli aazünde und Liecht gäh. Wer möchti, dörf do debii en guete Wunsch säge: Für Fründe, für Findä, für Familie, für anderi, für d'Welt. Und wer kei Wort findet, dä dörf eifach still äs Chärzli näh und's aazünde.

7. Kollekte:

World Vision: Diese Hilfsorganisation hat viele Projekte zur Hilfe für arme Kinder. Wir sammeln Geld für arme Kinder in Vietnam, welche dadurch eine angepasste Schulbildung, gnueg z'Ässe bechömed und au zum Doktor chöned, wenn sie's bruched.

8. Mitteilungen

Am nöchschte Sunntig am 16. am Feufi am Nomitag isch in Mellige i der Chile dä Kinderkilä Gottesdienscht mit äm e Theater "Himmlische Bsuech".

Am Mäntig am 24. Dezember findet am Feufi der Familiegottesdienscht in Mellige statt. Au do gits wieder e bsunderi Fir mit ere Bildergschicht und wiehnachtlicher Musig vo de Cyril, Anja und Nicole Frei.

9.. Jetzt singemer "Das isch de Stern vo Bethlehem"

10. Mir bättet s'unser Vater, äs Gebät wo Jesus sälber üs glehrt hät. Mir blibed dezu sitzä

11. Mir stönd  uf zum Säge

Der Herr sei vor dir,
um dir den rechten Weg zu zeigen.

Der Herr sei neben dir,
um dich in die Arme zu schliessen,
um dich zu schützen gegen Gefahren.

Der Herr sei hinter dir,
um dich zu bewahren vor der Heimtücke des Bösen.

Der Herr sei unter dir,
um dich aufzufangen, wenn du fällst.

Der Herr sei in dir,
um dich zu trösten, wenn du traurig bist.

Der Herr sei um dich herum,
um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.

Her Herr sei über dir, um dich zu segnen.

So segne dich der gütige Gott

heute
und morgen
und immer.

Amen.

14. Ausgangsspiel, Verteilen Hefte und Guetzli

Matthias Monhart