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2004-08-22, 10:00 Begrüssungsgottesdienst mit Jugendmusik
Epheser 2,4-10 (04)Aber Gott ist reich an Erbarmen. Er hat uns seine ganze Liebe geschenkt. (05)Durch unseren Ungehorsam waren wir tot; aber er hat uns mit Christus zusammen lebendig gemacht. – Bedenkt: Aus reiner Gnade hat er euch gerettet! – (06)Er hat uns mit Jesus Christus vom Tod auferweckt und zusammen mit ihm in die himmlische Herrschaft eingesetzt. (07)In den kommenden Zeiten soll das enthüllt werden. Dann soll der unendliche Reichtum seiner Gnade sichtbar werden: die Liebe, die Gott uns durch Jesus Christus erwiesen hat. / (08)Eure Rettung ist wirklich reine Gnade, und ihr empfangt sie allein durch den Glauben. Ihr selbst habt nichts dazu getan, sie ist Gottes Geschenk. (09)Ihr habt sie nicht durch irgendein Tun verdient; denn niemand soll sich mit irgendetwas rühmen können. (10)Wir sind ganz und gar Gottes Werk. Durch Jesus Christus hat er uns so geschaffen, dass wir nun Gutes tun können. Er hat sogar unsere guten Taten im Voraus geschaffen, damit sie nun in unserem Leben Wirklichkeit werden.
Liäbi Gmaind, wieso existiäred Religione? Ai Theorie, wieso dass es Religione git, isch folgendi: d Lüüt händ irgendwenn emol gmerkt, dass mer gwüssi Sache mache dörf. Anderi Sache sött mer aber nöd mache. Jetzt isch es unglaublich schwär, öpis nöd z mache, wo mer dervo zwar waiss, dass mer s nöd mache sött, aber mer möcht ebe gliich. An dem Punkt, sait diä Theorie, händ d Mensche denn gsait: Gott verbüütet üs, diä Sache z mache, wo mir nöd mache sötted: stähle, lüüge, und so wiiter. Gott isch denn dr grossi Verbüüter. Eigentlich wüssted mir s au vo sälber, was mir mache dörfed und was nöd. Aber wil mir so fuul sind, chönd mir üs nöd sälber motiviäre zum aaständig läbe, wiä mer sött. Und denn bruuched mir für d Motivation en grosse böse Maa im Himmel, wo mit em Zaigfinger fuchtled und üs sait: Maimai, so nöd!
Liäbi Gmaind, wenn diä Theorie über d Religione stimmt, denn händ diä Lüüt rächt, wo behaupted: es bruucht gar kein Gott. Wenn d Mänsche vernünftig sind, denn chönd si uf d Stimm vo ihrem Herz lose, und denn wüssed si au, wiä si läbe münd. Bruucht mer also kain Gott, voruusgsetzt, mer isch aifach vernünftig gnuäg zum aaständig läbe? Im hütige Predigttext sind mir em christliche Gott begegnet. Was ich vorher us em noie Testament in dr Bible vor’g’läse han, isch kein Angstmachgott mit em grosse Zaige’finger, wo üs bedroht, damit mir das mached, wo mir vernünftigerwiis eh mache würded. Där Gott us em noie Testament isch en schänkende Gott, wo ois Jesus Christus gschickt hätt, zum ois sini Liäbi in ere Person bewiise. Där Gott in dr Bible will zwar au, so wiä dr Angstmachergott, dass mir rächt tönd. Er will, dass mir guäti Tate vollbringed, also s Gegetail vo Lüüge und Stähle und hinenume fiises Züüg verzelle und enand drilegge. D Motivation, wiso dass mir richtig läbed, isch aber im christliche Glaube nöd dr Drohfinger vo obe, sondern Dankbarkeit. Wil mir vo Gott es biologisches Läbe bechoo händ, und überhaupt emol uf däre Wält sii dörfed, wänd mir üs dur oises Verhalte bedanke. Wil mir vo Gott g’liäbt werded, so wiä Jesus das prediget hätt, händ mir nöd nur es biologisches Läbe. Mir sind nöd nur doh und sumpfed ume. Sondern oises Läbe hätt zuäsätzlich au no en Sinn. Wenn mer gspürt, dass mer Liäbi überchummt, isch das wiän es nois Läbe, obwohl mer joh scho lang uf dr Wält isch. Wenn ich Liäbi bechume, bin ich g’rettet. Di menschlich Liäbi isch derbi es Abbild vo dr Liäbi, wo Gott ois git. So fest sich zwai Mensche Muäh gänd, sich z liäbe, es bliibt immer no en Rest Unvollkomme’heit in dr zwische’menschliche Liäbi. Drum gönd vili Bezüchige wider usenand, sogar wenn sich am Aafang beidi Muäh gee händ, uf dr Partner ii’z’goh, und sich mit ihre z verträge. Wenn mir Liäbes’kummer händ, münd mir wäge däm aber nöd dr Chopf in Sand stecke, sondern üs erinnere, dass di aigentlichi Liäbi d Liäbi vo Gott zu ois isch. Das säge nöd nur ich, sondern das sait oder singt au dr amerikanischi Sänger „Seal“ in sim Liäd „Love divine“, göttlichi Liäbi. So zimlich alne Religione uf dr Wält isch es gemeinsam, dass si Regle ufstelled für es funktioniärends Zsäme’läbe vo de Mensche unterenand. Wi mir im Religionsunterricht an dr Oberstufe no feststelle werded, sind d Regle fürs Verhalte und s Zsäme’läbe nöd in jedere Religion di gliichige. Es git Religione, wo drinine en Unterschied g’macht wird, ob mer Chef isch oder Knecht. Für dr Chef gälted denn anderi Regle als für dr Knächt. Im reformiärte Christe’tum gits universelli Gsetz. Das haisst, vor Gott, so wiä mir glaubed, dass er isch, gits kai Chef und kai Knächt. Mir sind alles sini Gschöpf und kais dörf sich öpis iibilde. Wenn mir das denn nämlich tatsächlich schaffed, rächt z tuä und fridlich mitenand uus’z’choo – was mängisch no schwirig isch - , denn isch es nöd oiseri Laistig, wo mir vor Gott dermit blöffe chönd: hey, Gott, luäg mich aa, ich bin im Fall dr Gröst! Sondern, was stoht do in Värs 10 im 2. Kapitel vom Epheser’briäf: „Wir sind ganz und gar Gottes Werk. Durch Jesus Christus hat er uns so geschaffen, dass wir nun Gutes tun können. Er hat sogar unsere guten Taten im Voraus geschaffen, damit sie nun in unserem Leben Wirklichkeit werden.“ AMEN.
01Eingangsspiel Jugendmusik 02Gruss 03Lied EG 247,1-3 „Grosser Gott“ Jugendmusik 04(stehend / gemeinsam) Glaubensbekenntnis {Blatt} 05Vorstellen der Konfirmanden JMM 06Mottos der Konfirmanden DS + CG 07Wunschlied der Konfirmanden „Yellow submarine“ Gitarre 08Predigttext und Predigt 09Zwischenspiel Jugendmusik 10(stehend) Fürbitte 11Lied EG 343,1-4 „Komm, Herr, segne uns“ Jugendmusik 12Kollekte: ... 13Mitteilungen: Saftapéro für Musiker und Besucher 14(stehend / gemeinsam) Unser Vater 15(stehend) Segen 16(sitzend) Ausgangsspiel Jugendmusik
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